Gemeinsame Erklärung

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Gemeinsame Erklärung

1. Eine klare Betrachtung der liturgischen Missbräuche und der kanonischen Unrechtmäßigkeiten bildet einen der ersten und wichtigsten Schritte, die zu setzen sind – mit Sicherheit den einfachsten und unmittelbarsten für die Laienchristen.

2. Deshalb steigen wir in die Spur der Tradition der Kirche, indem wir das aufgreifen, was im liturgischen Bereich im Motu Proprio Summorum Pontificum erwünscht worden ist. Denn das erhellt das Zusammenleben der zwei Formen des lateinischen Ritus in ihrer Rechtmäßigkeit, Reichtum und gegenseitiger Ergänzung.

3. Unser Gespür bringt uns dazu, die Vertiefung der Ausserordentlichen Form des lateinischen Ritus zu bevorzugen. Wir wollen allerdings auch unser Christengemeinde-Sein wahren, indem wir den Vorrang der Sorge um die Seele verteidigen durch die Wahrung einer klaren Identität im Glauben und in der Moral.

4. Wir verpflichten uns, für das was unseren Fähigkeiten und Kräften zusteht, Hüter des christlichen Kulturerbes zu sein, das im Kult seine Quelle findet und den Weg, durch den die innere und äussere Ordnung der Welt wiederhergestellt werden kann. Wir greifen diesen Auftrag als Mission auf, dessen Erfüllung wir uns bewusst sind, dass es letztendlich in den Händen Gottes ruht.

5. Wir verstehen die Liturgie als im Stande, im Innersten der Gläubigen zu wirken, in einer Haltung der Sanftmut und der Hingabe an Gott, für eine echte Erneuerung der Kirche in der Spur der Tradition, vorausgesetzt, dass sie in ihren edelsten Formen gepflegt wird, unter denen die extraordinaria hervorragt.

6. Um unser Programm zu leben verpflichten wir uns, unter den verschiedenem Cœtus Fidelium Gemeinschaft zu pflegen, um uns gegen Missbräuche zu schützen und um gemeinsame Initiativen zu starten und einander zu helfen, glaubwürdige Zeugen zu sein, Hüter der Schönheit der Lehre und des Glaubens.